Ägina: Kirche Isodia Theotokou
Am südöstlichen Ende des Hafenbeckens des Ortes Ägina steht die Kirche Isodia Theotokou.
Am südöstlichen Ende des Hafenbeckens des Ortes Ägina steht die Kirche Isodia Theotokou.
Winterliche Ansicht der Votivkirche, der zweithöchsten Kirche Wiens. Seit dem Frühjahr 2023 ist die Kirche erstmals nach über 22 Jahren ohne Baugerüst zu bewundern und an diesem Wintertag bot sich die seltene Gelegenheit, die Votivkirche ohne störenden Touristenbus davor abzubilden – denn in 99% der Fälle steht einer davor.
Die Pummerin ist weltweit die drittgrößte freischwingende Glocke in einem Kirchturm. Entsprechend massiv ist die Stahlkonstruktion des Glockenstuhls ausgeführt. Durchmesser und Höhe samt der Krone betragen jeweils etwa 3 m, die größte Wandstärke ist 23 cm. Der Klöppel wurde im Jahr 2011 durch einen um 200 kg leichteren Klöppel ersetzt, der mit „nur“ noch 637 kg die Glocke schonender zum Klingen bringt.
Die (neue) Pummerin hängt erst seit 1957 im Nordturm des Stephansdoms. Die beeindruckende Glocke ist die zweitgrößte Glocke Westeuropas. Die alte Pummerin aus dem Jahre 1711 hing im Südturm und war beim Dombrand am 12. April 1945 herabgestürzt und zerbrochen. Ihre Trümmer sowie Reste weiterer zerstörter Domglocken wurden beim Guss der neuen Pummerin wiederverwendet.
Die Pummerin ist mit über 20 Tonnen Gewicht und 314 cm Durchmesser die größte Glocke Österreichs. Nur in Ausnahmefällen hat man die Möglichkeit, direkt in den Glockenstuhl der Pummerin zu gelangen.
Von dieser Aussichtsplattform hat man einen herrlichen Blick auf das nördliche Chordach und das nächtliche Wien. Hinter der weißen Türe in der Säule befindet sich die Wendeltreppe, über die man vom Dachboden hierher gelangen kann.
Auf den unvollendeten Nordturm gelangt man per Aufzug oder über eine sehr schmale Wendeltreppe vom Dachboden aus. Es gibt rundum Aussichtsplattformen, die einen grandiosen Ausblick über die Stadt bieten.
Hier am Albertinischen Chordach des Stephansdoms sind die Wappen der Republik Österreich (bei dem allerdings der Adler in die falsche Richtung blickt) und das Wappen der Stadt Wien zu sehen. Weiter ist die Jahreszahl 1950 eingearbeitet – in diesem Jahr war der Abschluss der Dachdeckung nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg.
Der Weg rund um das Chordach ist schmal und spektakulär: hier der Blick in Richtung der südöstlichsten Ecke des Stephansplatzes. Das ohnehin sehr steile Dach des Domes hat hier seine steilste Stelle. Bei der Neuerrichtung nach dem 2. Weltkrieg wurde für die Eindeckung auf die Hilfe von Bergsteigern zurückgegriffen. Hinter dem Dachfenster befindet sich die Dachboden-Werkstatt der Steinmetze.
Durch kleine Ausstiege gelangt man vom Dachboden aus in die Regenrinne des Daches. Man kann dann das Dach an der Außenkante umrunden und hat eine grandiose Aussicht. Hier sieht man den Doppeladler mit dem Monogramm F. I. (Franz der Erste) auf der Südseite des Dachs. Die Jahreszahl 1831 erinnert an die Neueindeckung des Chors in diesem Jahr.
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